Ausbildungslehrgang Fach-Sozialbetreuung Behindertenbegleitung Ausbildungslehrgang Fach-Sozialbetreuung Behindertenbegleitung

Allgemeine Informationen

Im September 2014 wurde uns die Bewilligung zum Betrieb einer ermächtigten Bildungseinrichtung nach dem Oö. Sozialberufegesetz für den Ausbildungsschwerpunkt „Behindertenbegleitung“ auf Fach- und Diplomniveau erteilt. Wir sehen dies als schöne Bestätigung unseres jahrelangen Bemühens um Qualität und Innovation im Bereich der sozialen Aus- und Fortbildung und freuen uns darauf, auch in Zukunft unsere Fachkompetenz in der Arbeit mit Menschen weiterzugeben.

Der Lehrgang inkludiert das Ausbildungsmodul „Unterstützung der Basisversorgung(UBV)“.

Ziel

Das Berufsbild des Fach-Sozialbetreuer/in Behindertenbegleitung umfasst ein weites pädagogisches und menschenbezogenes Berufsfeld.

Der Ausbildungslehrgang berechtigt zur Ausübung des Berufes Fach-Sozialbetreuung Behindertenbegleitung in Einrichtungen wie Beratungsstellen, in Internaten sowie in den Bereichen Behindertenpädagogik, Freizeitpädagogik, Migration, Jugendzentren, Streetwork, Therapieeinrichtungen, Altenbetreuung, Einrichtungen der psychosozialen Vor- und Nachbetreuung und sozialen Projekten.

Abschluss

Bei Teilnehmer/innen, die ein Praktikum in einer Einrichtung, die nach dem Chancengleicheitsgesetz, Behindertenhilfegesetz oder  Sozialhilfegesetz zugelassen ist, absolvieren, kann mit dem Berufsbild des „Fach-Sozialbetreuer Behindertenbegleitung“  nach dem Oberösterreichischen Sozialberufegesetz, (4. Hauptstück, 1 Abschnitt, §27 folgend), abgeschlossen werden.

Die praktische Ausbildung muss in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der psychiatrischen Vor- und Nachsorge absolviert werden. Als Praktikumsstellen kommen ausschließlich solche in Betracht, die aufgrund bundes- oder landesrechtlicher Bestimmungen zur Leistungserbringung in diesem Bereich ermächtigt sind.

Bei TeilnehmerInnen, die in einem anderen Berufsfeld das Praktikum absolvieren, kann mit dem Berufsbild psychosozialer Fachbetreuer abgeschlossen werden.

Zur Prüfung kann nur dann angetreten werden, wenn alle erforderlichen Prüfungsbestandteile – siehe Unterrichtsumfang (Teilprüfungen, Klausuren, Teilnahmebestätigungen, Praktikumsbestätigungen, Supervisionsnachweise, Exzerpte, Praktikum, Fremdpraktikum, usw.) – erfüllt sind.

Bei Nichtbestehen der Prüfung bekommt der/die TeilnehmerIn eine Teilnahmebestätigung über die Ausbildung.

Man kann maximal zweimal zur Prüfung antreten.

Daten zum Lehrgang

Aufnahmevoraussetzungen:

17. Lebensjahr
Abschluss der Pflichtschule
Abgeschlossene Berufsausbildung
Beherrschen der deutschen Sprache
Körperliche und psychische Belastbarkeit, Überprüfung der persönlichen Eignung im Rahmen eines 3-tägigen Selbsterfahrungsseminares (Ausbildungsblock)

Dauer:

4 Semester, 24 Monate

Unterrichtsform:

Seminare, Einzel- und Gruppenarbeit, Praxis, Projektarbeit, Fallbeschreibungen und Besprechungen

Unterrichtsumfang:

max 33 Seminarblöcke zu 3 bzw. 4 Tagen und 12 Unterrichtseinheiten pro Tag (UBV 10 UE pro Tag)
100 UE Selbststudium und Hausarbeit (inkl. 3 Buchexzerpte)
40 UE Peergruppenarbeit (mit TeilnehmerInnen der Ausbildungsgruppe)
20 UE Supervision im Ausbildungszeitraum extern zu absolvieren (Supervisionsangebot
mind. 1200 Stunden Berufspraktikum/Praxis, davon 40 in einer Pflegeeinrichtung für den UBV
Das Gesamtausmaß des Lehrgangs beträgt 1376 Einheiten (1EH entspricht 45 min)

Dieser Lehrgang entspricht 103 ECTS

Unterrichtszeiten:

8:30 – 18:30 Uhr

Teilnehmerzahl:

max. 20 TeilnehmerInnen

Abschluss:

Hausarbeit, Kommissionelle Abschlussprüfung, Klausur über UBV

Standort:

IBQ – Institut für Bildung und Qualifizierung

Nordpool Steyr
Wolfernstraße 20b
4400 Steyr

Kosten:

€ 6.990,00

Momentan keine Ausbildung geplant

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Leitfaden zur Hausarbeit

Ausbildungsinhalte

Die Fächer in Kurzbeschreibung

Selbsterfahrung
Motivationsabklärung, Belastungsfähigkeit, Selbst- Fremdeinschätzung, eigene Bewertung des Berufes- und Lebensplanung, Umgang mit Verantwortung, etc.

Kommunikation 1+2 (Video)
Grundlagen, Gesprächsführung, Konfliktbearbeitung, Gestik, Mimik, etc.

Gruppendynamik 
Grundlagen der Gruppendynamik, Rollenverhalten

Psychosomatik 
Grundlagen der Psychosomatik

Systemisch Denken und Handeln 
Grundlagen systemischer Arbeit und Beratung, Systeme in stationären Einrichtungen, Beziehungsarbeit, vernetztes Denken

Psychologie 
Psychologische Grundlagen und Theorien, Entwicklungspsychologie

Sexualpädagogik 
Einführung in die Sexualpädagogik

politische Bildung und Soziologie 
Rollenbilder, Gesellschaftsbilder, Randgruppen, soziale Gruppen, gesellschaftliche Auswirkungen, politische Rahmenbedingungen national & international

Pädagogik (Video)(Rollenspiel Erziehung)
Grundlagen der Pädagogik, spez. Sozialpädagogik, päd. Methoden, Handeln als Grundlage (agieren - reagieren)

Heil- und Sonderpädagogik 
Persönlichkeitsentwicklung und -Störungen, spezielle Krankheitsbilder

Spiel- und Freizeitpädagogik 
Relevanz der Freizeit, Bedeutung des Spiels, Ausdrucksmöglichkeiten

Erlebnispädagogik (1 Tag Outdoor)
Begriffsklärung, strategische Grundlagen der Erlebnispädagogik, erlebnisorientiertes Lernen, geschlossener Regelkreis, etc.

Psychopathologie (ADHS Video)
Hauptbereiche psychischer Störungen, Verwahrlosungssymptomatik, Verhaltensauffälligkeiten und -störungen, neurotische Entwicklungen

Methodik und Strategie 1+2 
Methodisch-didaktische Grundsätze, Arbeits- und Erziehungsplanung, Initiieren und Auflösen von Prozessen, kompensatorische Hilfestellung, Reflektionstechniken

Krisenintervention 
Grundlagen und Techniken der Krisenintervention, Krise als Chance

Psychopharmaka
Einführung in die Pharmakologie

Unterstützung der Basisiversorgung (UBV)
Grundlagen der Pflege und Arzneimittellehre

Rituale 
Bedeutung von Ritualen, Rituale und Gesellschaft, pädagogische Rituale

Rechtliche Grundlagen 
Gesetzliche Grundlagen, Personen und Familienrecht, Deliktsfähigkeit, Jugendliche und Strafrecht, Behindertenrecht, etc.

Psychiatrische Grundlagen 
Psychiatrische Diagnosen und der Umgang damit

Soziale Gruppenarbeit 
Grundlagen, Steuerung von Gruppenprozessen, Ziele und Konflikte in Gruppen

Berufliche Integration
Grundlagen, Kompetenztraining

Lebens-, Trauer- und Sterbebegleitung
Einführung in der Begleitung von Menschen im Ableben und in der Trauer

Ernährungslehre
Bedeutung von Diätologie und Ernährungslehre

Arbeitsethik, Selbstverständnis
Entwicklung des beruflichen Selbstverständnisses, ges. Auftrag

Erste Hilfe und Medizin
Vorsorge und Sozialhygiene, Umwelthygiene, Grundzüge der Somatologie

Strategische Pädagogik 1+2
Grundlagen der strategischen Sozialpädagogik, Interventionsplanung

Versorgungsmanagement
Grundlagen der Hauswirtschaft, Zusammenhänge von Hauswirtschaft und pädagogischem Handeln

Berufliche Integration
Grundbegriffe und Theorien zur Arbeit in sozialen Welten

Gewalt
Grundlagen der Gewaltarbeit

Therapie
Einführung in Therapieformen, Therapeutische Interventionen

Traumaarbeit
Grundlagen der Arbeit mit traumatisierten Klienten

Soziale Welten 
Netzwerkarbeit, sozialpädagogische Terminologie

Pädagogische Diagnostik & Didaktik
Grundlagen der pädagogischen Diagnostik und didaktisches Vorgehen

Ausbildungsreflexion
Reflexion der Lerninhalte und Reflexion der eigenen Entwicklung

Supervision und Psychohygiene
Grundlagen der Supervison und der Psychohygiene, Burn-Out Profilaxe 

Perspektiven und Abschied
Abschied ist ein wichtiger Aspekt um etwas beenden zu können, dazu braucht es auch Perspektiven wohin die Reise gehen wird

Termine

Terminlisten zu laufenden und kommenden Lehrgängen

Der nächste Lehrgang (FSB5)  startet im Herbst 2016.

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Förderungen

Förderungen

Die Lehrgänge können über die jeweiligen Landesbildungskonten gefördert werden, Förderungen sind auch über das AMS möglich.

Österreichweit

www.kursfoerderung.at

Die Datenbank ist ein nützliches Hilfsmittel, sich im Dschungel der vielfältigen Förderungsmöglichkeiten für Weiterbildung zurecht zu finden. Durch die Angabe mehrerer Kriterien, die bei der Vergabe von Förderungen besonders relevant sind – z.B. Alter, Wohnort, Beschäftigungsverhältnis und Mitgliedschaften – können Sie den optimalen Überblick über die Förderungen erhalten, die für Sie in Frage kommen. Die Kontaktadressen erlauben direkte Kontaktaufnahme mit den FördergeberInnen. Die Förderdatenbank wird von BildungsberaterInnen aus ganz Österreich laufend gepflegt.
 
Förderleistungen des AMS

Das AMS fördert insbesondere Qualifizierung zur beruflichen Integration. Für individuelle Auskünfte wenden Sie sich an die BeraterInnen an der für Sie zuständigen AMS-Geschäftsstelle.
 
Bildungsförderung der AK

Die AK vergibt an ihre Mitglieder in allen Bundesländern Bildungsgutscheine in unterschiedlicher Höhe.

Wien

WAFF Weiterbildungskonto für Beschäftigte
Über das Weiterbildungskonto werden berufliche Aus- und Weiterbildungen gefördert, die von dem/der AntragstellerIn persönlich getragen werden.

WAFF Weiterbildungskonto für Arbeitssuchende
Über das Weiterbildungskonto werden berufliche Aus- und Weiterbildungen für Arbeitssuchende gefördert, die von dem/der AntragstellerIn persönlich getragen werden.

Förder- und Steuertipps – WIFI Wien
Hier wurden Förderungen für Lehrlinge, Erwerbstätige, Unternehmer/-innen und Arbeitslose im Überblick zusammengestellt.

Niederösterreich

Bildungsförderung Land Niederösterreich
Das Land Niederösterreich fördert mehreren Zielgruppen bis zu 80% der Kurskosten.

Förderinfo der AK NÖ
Die AK Niederösterreich informiert und fördert ihre Mitglieder bei verschiedenen Arten der Weiterbildung.

Burgenland

Qualifkationsförderungszuschuss Land Burgenland
Das Land Burgenland fördert berufliche Weiterbildungskosten mit unterschiedlichen Fördermaßnahmen.

Förderung Wirtschaftsservice Burgenland
Aus- u. Weiterbildung von UnternehmerInnen, Fach- und Führungskräften

Tirol

Tiroler Bildungsgeld
Das Land Tirol fördert mit dem Bildungsgeld Maßnahmen zur Erhöhung der beruflichen Qualifikation.

Vorarlberg

Bildungszuschuss Vorarlberg
Das Land Vorarlberg fördert in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern und dem bm:wa insbesondere berufliche Aus- und Weiterbildung mit Bildungskonto, Bildungsprämie und Startkapital.

Oberösterreich

Bildungskonto Oberösterreich
Über das Bildungskonto des Landes Oberösterreich werden Kurskosten, Lernmaterialien wie Fachbücher und Unterkunftskosten mitfinanziert.

Steiermark

Bildungsförderung Steiermark
Das Land Steiermark vergibt verschiedene Förderungen, vor allem in Bezug auf berufliche Qualifizierung.

Förderungen für Private und Unternehmen
Die steirische Wirtschaftsförderung (SFG) vergibt nicht nur selbst Förderungen, sondern verweist auch auf eine Vielzahl weiterer Fördergeber.

Salzburg

Salzburger Bildungsscheck
Privat getragene Kosten beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen werden zu 50% vom Land Salzburg ersetzt.

Kärnten

Kärntner Bildungsförderung
Für jede Person stellt das Land Kärnten bis zu 2500 Euro im Zeitraum von 5 Jahren zur Verfügung, bestätigt der Bildungs- und Arbeitsmarktreferent. 

Qualifizierungsförderung für Beschäftigte im Rahmen des ESF

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten der Qualifizierungsmaßnahmen von ArbeitnehmerInnen. Ziel ist es, einerseits die Beschäftigung von ArbeitnehmerInnen durch Qualifizierung zu sichern andererseits die Weiterbildungsaktivitäten für die Arbeitgeber zu erleichtern. (Gültig ab: Jänner 2008) 

AMS Förderung für Sozialberufe Österreichweit

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten der Ausbildungen von ArbeitnehmerInnen in Gesundheits- und Sozialberufen sowie Kindergartenpädagogik. Ziel ist es, durch Höherqualifizierung von Beschäftigten den Fachkräftebedarf zu reduzieren und die Weiterbildungsaktivitäten der Arbeitgeber zu erleichtern.

AMS Qualifizierungsförderung für Beschäftigte Österreichweit

Mit der Förderung von Qualifizierungen unterstützt Sie das Arbeitsmarktservice (LINK führt zum AMS OÖ) bei der Weiterentwicklung Ihrer MitarbeiterInnen. Nutzen Sie die Möglichkeit der elektronischen Beantragung über das eAMS-Konto. Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem/Ihrer Berater/in der Regionalen Geschäftsstelle des AMS.

Online-Anmeldung

Online Anmeldung Lehrgänge
Übermitteln Sie uns bitte folgende Daten:
TT/MM/JJJJ
Art der Ausbildung bzw. "keine"
Rechnungsadresse:
(Falls abweichend von der oben angegebenen Adresse)

Daten zu Ihrer beruflichen Tätigkeit:

Wird gesendet

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